1. Frauen verpassen Finaleinzug

Unsere 1. Frauen hatten im letzten Jahr das Endspiel im Oddset-Pokal erreicht und dieses auch gewonnen. In diesem Jahr ist nun im Halbfinale Endstation. Das ist auch ein Achtungserfolg. Und immerhin schied das Team am Donnerstagabend gegen die aktuell erfolgreichste Mannschaft aus Hamburg, den Bramfelder SV (zugleich Tabellenführer der Regionalliga Nord) aus.

Etwas wenig deutlich hätte es zwar gern sein dürfen, aber man muss anerkennen, dass der Bramfelder SV eine starke Leistung auf den Platz brachte und unserem Team in einigen Dingen an diesen Abend überlegen war. Immerhin wurden nun Defizite aufgedeckt, an denen in den kommenden Wochen gearbeitet werden kann.

Wenig hilfreich war sicherlich das frühe Gegentor nach nur 4 Minuten. Der BSV luchste uns den Ball im Aufbau ab und Schäfer-Hansen konnte zentral vor dem Tor einschießen.

Nach einem öffnenden Pass aus dem Mittelfeld lief in der 22. Minute Saalmüller allein auf unsere Torhüterin Naward zu, umspielte diese und schoss zum 0:2 ein.

Das 0:3 in der 34. Minute erzielte Hepfer im zweiten Anlauf, nachdem ihren ersten Schuss unsere Abwehr noch hatte.

Nach 43 Minuten traf Kempka über Naward hinweg zum 0:4.

Den einzigen Treffer für unser Team konnte Seme erzielen. Nach einem von Schulz getretenen Eckstoß brachte sie den Ball zum 1:4 kurz vor dem Halbzeitpfiff im Tor unter.

Trainer Kroll brachte zur zweiten Halbzeit Schwerdtfeger für Thomsen. Schwerdtfeger rückte in die Innenverteidigung, während Weisser in die Rechtsverteidigung wechselte. In der 56. Minuten ging die mit Gelb vorbelastete Koskeridou aus der Partie. Hannah Diekhoff kam ins Spiel und die Mittelfeldraute wurde eingeführt.

Nach 67 Minuten setze sich links Saalmüller durch, schoss den Ball vor das Tor, welchen Seme abwehrte. Leider fiel der Ball der frei stehenden Scholz vor die Füße, die zum 1:5 überlegt einschoss.

Im letzten HSV-Wechsel nach 81 Minuten kam Maya Steen für Kimberly Zietz in die Partie. Das letzte Tor folgte auf einen von Schimpf getretenen Freistoß. Kempka erlief den Ball und spitzelte diesen mit nur einer Ballberührung direkt hoch ins Tor zum 1:6-Endstand. Das war unangenehm effektiv, wenn auch längst nicht mehr entscheidend.

Für unser Team steht nun eine Pause an. Am 8. April um 13 Uhr folgt das Oberliga-Heimspiel gegen den SC Egenbüttel.

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