Die U17 gewinnt den Oddset-Pokal

Unsere U17 hat eine an Emotionen sehr wechselhafte Saison mit einem schönen sportlichen Erfolg abgeschlossen. Im Endspiel um den Oddset-Pokal setzte sich unser Team gegen den SC Eilbek mit 11:0 durch. Damit konnte die Mannschaft nach einigen Jahren, in denen die Regularien eine Teilnahme am Pokalwettbewerb nicht erlaubten, gleich die erste Gelegenheit nutzen, um den Pokalsieg für den HSV zu erspielen.

Die äußeren Bedingungen waren für beide Teams schwierig. Auf dem Kunstrasenplatz stand die warme Luft und die Sonne knallte von nur wenigen Wolken behelligt gnadenlos. Selbst wer nur am Seitenrand saß oder stand, kam ins Schwitzen. Vernünftigerweise wurden für die Spielerinnen zwei Trinkpausen eingelegt. Dennoch bekamen einzelne Spielerinnen Probleme mit der Hitze. Die Auswechselregelung, die auch Wiedereinwechslungen erlaubt, kam beiden Teams gelegen. So konnte man den angestrengten Spielerinnen nötige Pausen gönnen.

Im Vorfeld gingen viele davon aus, dass der Bundesligist HSV leichtes Spiel gegen den Kreisligisten Eilbek haben würde. Nun, Eilbek verstand es insbesondere im ersten Durchgang bestens, es unserem Team schwer zu machen. Zwar hatte unsere U17 große Vorteile bei Ballbesitz und der Erarbeitung von Torgelegenheiten, doch Eilbek konnte dank einer gut eingestellten Defensive lange ein Gegentor verhindern. Auch läuferisch war der Kreisligist gut dabei. Die HSV-Dominanz in Tore zu wandeln, das gelang als erster Larissa Mühlhaus. Bis dahin hatte sich immer mindestens eine Eilbekerin gefunden, die sich in die HSV-Schüsse warf. Torschuss Nr. 13 fand dann nach 28 Minuten ins Ziel.

Nele Carolus hatte danach mit einem Schuss an die Torlatte etwas Pech, doch in der 39. Minute konnte Elma Tanudjaja mit einem Fernschuss auf 2:0 erhöhen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang Julijana Mavrak nach Flanke von Laura Henke noch das 3:0.

Der zweite Durchgang begann mit einem Strafstoßtor durch Alina Siegel. Ein Fernschuss von Antonia Fischer und ein Treffer durch Mari Stier sorgten nach 46 Minuten für eine klare 6:0-Führung. Eine Hereingabe von Mühlhaus köpfte Henke nach 52 Minuten zum 7:0 ins Tor. Lina Dantes hatte beim zweiten Lattentreffer des HSV Pech. Ein toller Pass von Fischer setzte später Stier in Szene, die Eilbeks Torhüterin umspielte und mit links zum 8:0 einschoss.

Das 9:0 bereitete Emelie Rohmann auf der linken Seite vor. Ihr Pass fand die zentral stehende Mavrak, welche nach 62 Minuten zum 9:0 traf. Ein nicht minder schöner Pass von Lina Clausen brachte Tanudjaja in Torschussposition, welche in der 74. Minute traf. Den letzten Treffer zum 11:0 erzielte Rohmann mit einem Flachschuss aus recht spitzem Winkel.

Beide Mannschaften lieferten sich eine an Foulspielen arme und durchaus temporeiche Partie. Unsere Mädels behielten stets die Kontrolle über das Geschehen. Eilbek hatte einen Abschluss durch einen direkten Freistoß und eine Doppelchance in der 2. Halbzeit, als Torhüterin Aryanna Naward jeweils klären konnte. Uneinigkeit gab es noch in der Beurteilung einer Abwehraktion von Lina Benthien. Während Eilbek ein Foulspiel im Strafraum erkannt haben wollte, ließ Schiedsrichterin El-Rawni weiterspielen, wohl weil ihrer Ansicht nach Benthien den Ball gespielt hatte.

Nachdem letztlich doch die Meldung über den Klassenerhalt in der Bundesliga die Stimmung hob, ist dieser Gewinn des Oddset-Pokal noch mal ein toller Höhepunkt für die Mannschaft zum Abschluss der Saison. Aus Altersgründen verlassen Sadé Afun, Lina Benthien, Emily Renich, Lucy Schwark, Alina Siegel und Elma Tanudjaja nun die U17. Für die steht im Juli der Einstieg in den Frauenbereich bevor, in den sie zuletzt teilweise schon mal hineingeschnuppert haben.

Die Tore:
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Die Galerie:
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