U17 unterliegt erneut nach starker Leistung

Nachdem man es in der vergangenen Woche dem Ligaprimus von Turbine Potsdam lange schwer machte, gingen die U17-Mädels mit einer ganz ähnlichen Strategie ins Spiel beim Tabellenvierten aus Magdeburg.

Als einzige Änderung im Vergleich zur Vorwoche ersetzte Mari Stier die krank fehlende Alina Siegel in der Startelf.

Schnell wurde klar, dass sich auch die Magdeburgerinnen mit der hochdisziplinierten Spielweise unserer
Mädels mehr als schwer tun würden. Die tiefstehende Elf von Felix Karch und Florian Beug ließ nur wenig zu, lediglich Halbchancen der bärenstarken Selina Cerci kamen auf den Kasten von Cindy Guder.

Offensiv ging jedoch nur wenig bis gar nichts. Ließ man in Potsdam noch Riesenchancen ungenutzt, spielte man diesmal die sich durchaus bietenden Kontergelegenheiten kaum einmal konsequent zu Ende und brachte den
MFFC-Kasten zu keiner Zeit in ernsthafte Gefahr.

So ging es torlos in die Pause.

Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Spiel: Die Gastgeberinnen fanden keine Mittel, die kompakte HSV-Defensive zu überspielen.

Die erste Großchance für die Mageburgerinnen dann jedoch in Minute 60: Aus kurzer Distanz parierte Cindy Guder einen Flachschuss überragend, um beim Nachschuss aus noch kürzerer Distanz bereits wieder auf der Linie zu stehen und den Ball auf selbiger zu halten.

Der Knackpunkt des Spiels in Minute 65: Einen Pass in den Rücken der gegnerischen Abwehr von Lucy Schwark nahm Michelle Janssen mit und kam aus halblinker Position zum Abschluss. 20cm höher und der Ball hätte sich über die Magdeburger Torfrau hinweg ins lange Ecke gesenkt. Umso bitterer: Im Gegenzug nutzte der Gastgeber dann eine der wenigen Unachtsamkeiten doch zum 1:0 durch Joy-Luan Spiller.

Die daraus entstehende Enttäuschung der HSV-Elf nutzte der MFFC wenig später durch Selina Cerci zum insgesamt verdienten 2:0-Endstand.

Dennoch bewies die U17 innerhalb einer Woche zweimal, was sie bei scheinbar übermächtigem Gegner zu leisten im Stande ist.

Darauf lässt sich aufbauen. Florian Beug: „Wer die Mädels nach dem Spiel gesehen hat, hat in den Gesichtern pure Enttäuschung gesehen. Das zeigt eindeutig, dass die Mädels sehen, was möglich ist und sie inzwischen ein ganz anderes Selbstverständnis an
den Tag legen. Sie werden sich dafür auch bald belohnen.“

Nach einer Woche Pause geht es für unser Team am 01.04. um wichtige Punkte für das Ziel Klassenerhalt, dann gastiert um 14 Uhr
Hertha Zehlendorf bei uns in Norderstedt. Vom Tabellenneunten trennen uns vier Spieltage vor Schluss drei Punkte. Das Hinspiel
gewannen wir mit 3:0.

Ein Dreier wäre ein Riesenschritt zum ersten Bundesliga-Klassenerhalt einer HSV-U17.
Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung.

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