U17 unterliegt SV Meppen und überwintert auf Platz 8

Die Sensation bleibt aus am letzten Spieltag des Jahres 2017, der Favorit aus dem Emsland nimmt insgesamt verdient drei Punkte mit in die Heimat. Als Pascalle Pomper bereits in der 6. Spielminute nach einem Abwehrfehler unbedrängt zum 0:1 einschieben konnte und in Minute 24 ihren zweiten Treffer drauflegte, schien das Spiel entschieden. Lediglich einer fehlenden Meppener Entschlossenheit in der Hälfte der HSV-Mädchen war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht schon höher ausfiel – die deutliche körperliche Überlegenheit der Gäste spiegelte sich auch erkennbar in Zweikampf- und Laufstärke wider und unseren Mädels fiel es schwer, in Zweikämpfe zu kommen bzw. sie dann zu gewinnen.

Nach der Pause dann ein leicht verändertes Bild: Die Gäste im vielleicht schon sicheren Glauben des Sieges ließen etwas nach und ließen uns auch zu Offensivaktionen kommen. Ziemlich früh im zweiten Durchgang konnte Malena Watzlawik eine solche nutzen – ihren Querpass im Meppener 16er konnte eine Abwehrspielerin nur noch ins eigene Tor bugsieren. Als wenig später Lucy Schwark eine Unsicherheit der SVM-Torfrau nicht nutzen konnte und aus schwieriger Position rechts am verwaisten Kasten vorbeischob, keimte Hoffnung im Lager der U17 auf, vielleicht doch noch einen unerwarteten Punkt vor Weihnachten einzufahren.

Die Meppenerinnen hatten Schwierigkeiten, das Spiel wieder an sich zu reißen, ließen in der Folge jedoch auch kaum weitere wirkliche Torchancen zu und überstanden auch die letzten Minuten mit mehreren HSV-Standards, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Durch die Niederlage des SV Hohen Neuendorf überwintert die U17 mit drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf Platz 8.

Florian Beug: „Wir schaffen es leider noch zu selten, über die volle Spielzeit aggressiv zu sein und die nötige Bereitschaft an den Tag zu legen, die es braucht, um in dieser Liga mal ein paar der Großen zu ärgern. Wir fangen damit meist erst an, wenn es nichts mehr zu verlieren gibt. Dass diese Substanz fehlt, ist aber auch nicht überraschend, da wir dreimal die Woche trainieren und damit deutlich seltener als die meisten anderen Bundesliga-Teams. Wir haben noch 7 Spiele und alles in der eigenen Hand. Wenn wir am 28. April immer noch auf Platz 8 stehen, sind hier alle froh und unser Ziel ist erreicht. Das Zeug dazu haben die Mädels allemal.“

Ehe sich die Mannschaft am 11.12. in die Winterpause verabschiedet, geht es am kommenden Donnerstag (07.12.) im Oddset-Pokal noch darum, das Halbfinale zu erreichen. Um 19 Uhr sind wir zu Gast bei Komet Blankenese.

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