U23 verliert gegen Tornesch II

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren denkbar schlecht. Trainer Schünke konnte nur auf 12 (einigermaßen) gesunde Spielerinnen zurückgreifen. Der Situation geschuldet konnte in der Woche vor dem Spiel nicht einmal trainiert werden. Der „glückliche“ Umstand, dass Wentorf nicht gegen die 1. Frauen antreten konnte, sorgte dann dafür, dass es doch noch eine voll besetzte Bank gab. Die rekonvaleszenten Anna Seme und Victoria Schulz, sowie Lara Jona und Markella Koskeridou, unterstützten das Team entsprechend.

Die abwechslungsreiche, wenn auch nicht immer auf hohem Niveau befindliche, Partie begann denkbar schlecht. Ein eher als Verzweiflungsschuss anzusehender Ball von Jatta Aalto wurde länger und länger und schlug im Netz des HSV ein. Auch das 2:0, welches Daria Dabrowska nach 10 Minuten besorgte, war vermeidbar. In der Folge kam der HSV besser ins Spiel und konnte, nachdem Pätzmann im ersten Versuch noch scheiterte, durch Lara Jona den Anschlusstreffer herstellen.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste. In der 49. Minute legte sich Jatta Aalto einen Freistoß zurecht und schoss diesen hoch über Rieke Meyer-Breckwoldt hinweg, sodass der Ball im hinteren Eck landete. Das 3:2 durch Henrike Diekhoff, welche aus der Drehung über die Tornescher Keeperin hinweg lupfte, ließ Hoffnung aufkeimen. In dieser Phase war der HSV in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel das etwas agilere Team. Die gute Torhüterin von Tornesch wusste aber Schlimmeres zu verhindern. Mit dem letzten Angriff der Partie besorgte Kim Kramer mit einem Fernschuss den 4:2 Endstand.

Tornesch siegte aufgrund der besseren Chancenverwertung. Dennoch ein Spiel, welches man nicht verlieren muss. Nächstes Wochenende geht es gegen den FC Bergedorf 85, welcher seine Partie gegen den TuS Berne mit 4:1 gewinnen konnte.

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